Global Privacy Control (GPC)
Ein Signal auf Browserebene, das die Präferenz eines Nutzers kommuniziert, dem Verkauf oder der Weitergabe seiner personenbezogenen Daten zu widersprechen.
Global Privacy Control (GPC) ist eine technische Spezifikation, die es Nutzern ermöglicht, ihre Datenschutzpräferenzen über ihren Webbrowser oder eine Browser-Erweiterung zu signalisieren. Wenn aktiviert, sendet GPC mit jeder Webanfrage einen HTTP-Header (Sec-GPC: 1) und eine JavaScript-Eigenschaft (navigator.globalPrivacyControl = true), die anzeigt, dass der Nutzer nicht möchte, dass seine personenbezogenen Daten verkauft oder weitergegeben werden. Das Signal wird als rechtlich gültiger Opt-out-Mechanismus gemäß CCPA/CPRA anerkannt, und der kalifornische Generalstaatsanwalt hat Durchsetzungsmaßnahmen gegen Unternehmen ergriffen, die es nicht berücksichtigt haben.
GPC stellt einen Wandel hin zu automatisierten, universellen Datenschutzpräferenzen dar, anstatt von Nutzern zu verlangen, sich auf jeder einzelnen Website abzumelden. Gemäß CCPA und CPRA müssen Unternehmen ein GPC-Signal als gültige Anfrage zum Widerspruch gegen den Verkauf und die Weitergabe personenbezogener Daten behandeln. Andere Rechtsordnungen erwägen eine ähnliche Anerkennung — das Datenschutzgesetz Colorados beispielsweise verlangt ebenfalls die Berücksichtigung universeller Opt-out-Mechanismen. Für Website-Betreiber bedeutet die Implementierung der GPC-Unterstützung, das Signal beim Laden der Seite zu erkennen und die Opt-out-Präferenz des Nutzers automatisch anzuwenden, ohne dass eine zusätzliche Interaktion mit einem Einwilligungsbanner erforderlich ist.
Gilt für
Wie Pryvii Ihnen hilft
Die CMP von Pryvii erkennt automatisch das Global Privacy Control-Signal in den Browsern der Besucher und wendet Opt-out-Präferenzen entsprechend an, um sicherzustellen, dass Ihre Website dieses rechtlich anerkannte Datenschutzsignal respektiert, ohne dass eine manuelle Nutzeraktion erforderlich ist.