ePrivacy-Richtlinie
Die EU-Richtlinie, die speziell die elektronische Kommunikation, Cookies und Tracking-Technologien regelt und neben der DSGVO wirkt.
Die ePrivacy-Richtlinie (Richtlinie 2002/58/EG, geändert durch Richtlinie 2009/136/EG) ist eine EU-Richtlinie, die sich speziell mit dem Datenschutz in der elektronischen Kommunikation befasst. Im Gegensatz zur DSGVO, die eine Verordnung ist und in allen EU-Mitgliedstaaten unmittelbar gilt, muss die ePrivacy-Richtlinie von jedem Land in nationales Recht umgesetzt werden, was zu gewissen Unterschieden in der Umsetzung führt. Artikel 5(3) der Richtlinie ist die Rechtsgrundlage für Cookie-Einwilligungsanforderungen und schreibt vor, dass das Speichern von oder der Zugriff auf Informationen auf dem Gerät eines Nutzers eine vorherige informierte Einwilligung erfordert, außer bei Cookies, die für die Erbringung eines vom Nutzer ausdrücklich angeforderten Dienstes unbedingt erforderlich sind.
Die ePrivacy-Richtlinie wirkt neben der DSGVO — die Richtlinie behandelt die spezifischen Regeln zu Cookies und elektronischer Kommunikation, während die DSGVO den allgemeinen Rahmen für Einwilligung und Verarbeitung personenbezogener Daten bietet. Eine vorgeschlagene ePrivacy-Verordnung wird seit Jahren verhandelt und würde die Richtlinie durch eine unmittelbar anwendbare Verordnung ersetzen, die die Anforderungen möglicherweise verschärft. Bis zur Verabschiedung der neuen Verordnung bleibt die aktuelle Richtlinie in Kraft, und ihre Cookie-Einwilligungsanforderungen werden von nationalen Behörden in der gesamten EU durchgesetzt.
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Wie Pryvii Ihnen hilft
Die CMP von Pryvii ist darauf ausgelegt, die Cookie-Einwilligungsanforderungen der ePrivacy-Richtlinie zu erfüllen, indem nicht-essentielle Cookies blockiert werden, bis eine vorherige Einwilligung eingeholt wurde, und die unterschiedlichen nationalen Umsetzungen in den EU-Mitgliedstaaten unterstützt werden.